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Gewebe · 6 Buchstaben

Chintz

Chintz kam im 15. Jahrhundert aus Indien nach Europa, ursprünglich handbedruckt oder gemalt. Den Glanz bekam er durch einen Wachsüberzug, der die Oberfläche versiegelte und den Stoff zugleich weniger schmutzempfindlich machte.

Heute erledigen Kunstharze und der Friktionskalander diese Aufgabe, eine Walze, die schneller läuft als der Stoff und ihn dabei glatt poliert. Das Ergebnis hält der Reinigung besser stand als Wachs, wirkt aber ebenso glasig.

Woran Sie Chintz erkennen

Ein spiegelnder, fast glasiger Glanz auf der Oberfläche, unter dem die Bindung kaum noch zu sehen ist. Typisch ist ein Blumendruck auf hellem Grund.

Chintz in starker Vergrößerung, die Bindung des Gewebes ist erkennbar
Chintz in starker Vergrößerung, sodass die Bindung ablesbar wird. Die Illustration ist mit Hilfe von KI entstanden, es ist also keine Fotografie eines bestimmten Stoffstücks.

Auf einen Blick

Buchstaben im Gitter6
SchreibweiseCHINTZ
BindungLeinwandbindung
MaterialBaumwolle
VerwendungDekostoffe, Vorhänge, Polsterbezüge
Wortherkunftenglisch aus Hindi, ursprünglich für bunt bedruckte Baumwolle

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Quellen

Die fachlichen Angaben stützen sich auf diese Nachschlagewerke, abgerufen im August 2026. Der Text hier ist eigen geschrieben.