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Gewebe · 5 Buchstaben

Loden

LODEN

5 Buchstaben im Gitter. Antwort auf Gewebeart, Wollgewebe, Köpergewebe.

Loden entsteht erst nach dem Weben. Das lose Wollgewebe kommt in die Walke, wo es unter Wärme, Feuchtigkeit und Druck bearbeitet wird. Dabei verhaken sich die Schuppen der Wollfasern ineinander, der Stoff schrumpft um bis zu ein Drittel und wird dicht.

Was dabei entsteht, ist praktisch wetterfest. Das Wollfett stößt Wasser ab, die verfilzte Oberfläche lässt Wind kaum durch, und trotzdem bleibt der Stoff atmungsaktiv. Bevor es Membranen gab, war Loden die beste verfügbare Antwort auf schlechtes Wetter im Gebirge.

Das Wort ist alt und germanisch, es bezeichnete schon im Althochdeutschen ein grobes Tuch.

Woran Sie Loden erkennen

Die Oberfläche ist geschlossen und leicht filzig, die Bindung nicht mehr zu erkennen. Eine Schnittkante franst nicht aus, weil die Fasern beim Walken miteinander verhakt sind.

Loden in starker Vergrößerung, die Bindung des Gewebes ist erkennbar
Loden in starker Vergrößerung, sodass die Bindung ablesbar wird. Die Illustration ist mit Hilfe von KI entstanden, es ist also keine Fotografie eines bestimmten Stoffstücks.

Auf einen Blick

Buchstaben im Gitter5
SchreibweiseLODEN
BindungKöperbindung
MaterialWolle, Streichgarn
VerwendungMäntel, Jacken, Trachtenkleidung, Decken
Wortherkunftalthochdeutsch lodo, grobes Tuch
PflegeAusbürsten statt waschen, feucht auslüften.

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Quellen

Die fachlichen Angaben stützen sich auf diese Nachschlagewerke, abgerufen im August 2026. Der Text hier ist eigen geschrieben.